Frühlingsroll

Zutaten Frühlingsrolle
alle Fotos: Peter Franzen

Frühlingsröllchen

Frühlingsrollen sind eine leckere asiatische Vorspeise

Zutaten:

  • 500 g Schweinehack, Rinderhack oder gemischtes Hackfleisch
  • 1 - 2 Karotten
  • 3-5 Knoblauchzehen
  • 1/2 Packung Glasnudeln
  • einige chin. Morcheln
  • etwas schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • ca. 1 1/2 - 2 EL asiatische Fischsauce
  • etwas Salz
  • ca. 30 Blättchen Reispapier

Zubereitung:

Die Karotten putzen und in feine Streifen schneiden, die chin. Morcheln einweichen und in feine Streifen schneiden. Den Knoblauch schälen und fein hacken, die Glasnudeln einweichen und gut abtropfen lassen.

Alle Zutaten gut miteinander vermengen, mit Salz, Fischsauce und dem schwarzen Pfeffer herzhaft abschmecken. Zum Füllen der Frühlingsröllchen nehmen Sie ein kurz in Wasser eingeweichtes Reispapierblatt, schütteln vorsichtig das Wasser ab und legen es auf eine flache Unterlage.

Auf das Reispapierblatt legen Sie etwa 1 Esslöffel voll von der Füllung und lassen rechts und links jeweils ca. 2 - 3 cm frei. Dann schlagen Sie zuerst von vorne nach hinten und dann von rechts und links die Seiten über die Füllung und rollen das Ganze stramm auf. Damit haben Sie schon einmal das Wichtigste geschafft.

In einer großen Pfanne erhitzen Sie etwas neutrales Öl und braten darin sanft die Frühlingsröllchen aus. Die Frühlingsröllchen sollten von beiden Seiten Farbe bekommen und innen gut durchgegart sein.



Tipps:

  • statt die Frühlingsröllchen in der Pfanne zu braten können Sie sie natürlich auf gut frittieren, achten Sie dabei lediglich auf ein neutrales Öl wie z.B. Rapsöl oder Sonnenblumenöl.
  • es ist wichtig, dass die Frühlingsröllchen komplett durchgegart sind, denn das rohe Hackfleisch läßt sich nicht lange aufbewahren. Wenn Sie unsicher sind, ob die Frühlingsröllchen schon gar sind, nehmen Sie eines heraus und schneiden es in der Mitte durch. Lieber etwas länger in der Pfanne lassen, als zu kurz, da drohen sonst Gesundheitsgefahren durch das noch halbrohe Hackfleisch.
  • die Karotten sollten wirklich in ganz feine Streifen (Julienne) geschnitten werden, wenn Sie damit Probleme haben, nehmen Sie einen Juliennereißer oder schneiden Sie sie maschinell
  • die Fischsauce können Sie nicht durch Austernsauce ersetzen, das ist ein anderer Geschmack
  • die Frühlingsrollen können auch gut eingefroren werden. Die Frühlingsrollen werden dafür noch ungebacken (also noch roh) gefrostet und können dann nach Bedarf aufgetaut werden.
  • das Reispapier ist trocken eine recht brüchige Sache, es wird erst durch kurzes Einweichen verarbeitbar. Ich lege dazu 10 - 15 Blätter in das vorher gut gereinigte Waschbeckken mit kaltem Wasser und entnehme immer nur eines. Da ich nur kleine Mengen Frühlingsrollen herstelle, hat es sich bewährt, die Blättchen auf einem frischen Küchentuch zu verarbeiten und mit einem zweiten Küchentuch die Oberseite kurz und sehr vorsichtig abzutupfen.
  • das Aufrollen ist eine diffizile Sache, denn das Reispapier reißt leicht. Das erste Frühlingsröllchen wird zwar vielleicht abenteuerlich aussehen, aber danach geht es mit jedem Male besser.
  • Sie können auch noch zusätzlich etwas Mungobohnenkeimlinge dazu geben. Hacken Sie die Keimlinge grob, damit sie besser zun verarbeiten sind.
  • variieren können Sie mit etwas Ingwer, Chillies oder Frühlingszwiebeln
  • geben Sie zu den Frühlingsrollen eine süße Chilliesauce, die paßt am allerbesten dazu.

Guten Appetit



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